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Tipps zur richtigen Grabpflege

 Pflanzkartoffeln
 Pflanzkartoffeln

Die Grundlage für ein optimales Pflanzenwachstum bildet die standortgerechte Bepflanzung der Grabstelle. Und für gesundes Wachstum Ihrer Bepflanzung sorgt stets die fachgerechte Pflege – gerade auf dem Friedhof ist dies sehr wichtig, da der Einsatz von Pflanzenschutzmittel in der Regel verboten ist.

Boden /Erde

Für frische Grabstätten gilt: Ungefähr ein halbes bis dreiviertel Jahr nach dem Begräbnis hat sich die Erde gesetzt hat. Ist dann der Grabstein aufgestellt,  können Sie mit den vorbereitenden Arbeiten für die Pflanzung beginnen. Als erstes sollten feststellen (lassen), welcher Bodentyp vorliegt. Und da ohne gute Erde auch die Pflanzen nicht gedeihen, sollten Sie anschließend den Boden verbessern. Dies geschieht - je nach Typ – mit den entsprechenden Zuschlagstoffen bzw. frische Erde, die  in die obersten 20 cm eingearbeitet werden:

Sandige Böden
Zuschlagstoffe: Pflanzerde mit Tonanteil , Kompost

Lehmhaltige Böden
Zuschlagstoffe: Pflanzerde,  Kompost, Sand

Böden unter Bäumen
Zuschlagstoffe: Pflanzerde , Kompost - bei sehr sauren Böden auch Kalk!

Düngen

Die Düngung Ihrer Dauerbepflanzung erfolgt vorzugsweise im Frühjahr. Dafür eignet sich am besten sogenannter Depotdünger, wobei eine Düngergabe vollkommen ausreichend ist. Ihre Saisonbepflanzung wird entweder beim Einbringen in die Erde mit Depotdünger versorgt oder mit der regelmäßigen Gabe von Flüssigdünger.

Rückschnitt

Bodendecker und Gehölze müssen,  um in Form zu bleiben, einen regelmäßigen Rückschnitt erhalten. Der beste Zeitpunkt hierfür sind die Monate Mai und Juni. Frostschäden bzw. überzählige Triebe werden dabei ausgeschnitten. Formgehölze, wie z.B. Buchsbaumkugeln bzw. -kegel  sowie Eibengehölze sollten im August geschnitten werden. Ebenfalls im Sommer werden Bodendecker noch einmal geschnitten. Halbsträucher wie z.B. Schneeheide und Lavendel werden im März bis auf ungefähr 10 cm zurückgeschnitten. Gleiches gilt für Stauden.

Gießen

Wenn Ihre Dauerpflanzen,  Bodendecker und andere gut eingewachsen sind, benötigen diese nur an wirklich heißen Tagen zusätzliches Wasser. Es sei denn, Wurzeln großer angrenzender Bäume nehmen Wasser weg.

Dies gilt natürlich auch für Saisonpflanzen, diese müssen aber zusätzlich bei der Neuanpflanzung gut angegossen werden.

Schalen, die auf Steinplatten stehen, brauchen viel Wasser, weil sie keinen direkten Bodenkontakt haben und sich die Platten in der Sonne oft zusätzlich aufheizen. Bei langen Regenperioden ist Vorsicht geboten, denn wenn der Wasserablauf der Schalen verstopf ist, können Ihre Pflanzen  schnell faulen.

Pflege und Reinigung

Die wichtigste Aufgabe bei der Grabpfleg  ist das Unkraut jäten. Je dichter ist, desto weniger Chancen
Generell haben Unkräuter weniger Chancen, wenn die Bepflanzung sehr dicht ist, aber ganz vermeiden lassen sie sich nicht. Die Trittsteine bzw. -platten sollten Sie regelmäßig auf Algen und Moose kontrollieren, da sonst die Rutschgefahr steigt!

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